Jule bekommt Iscador P subkutan gespritzt.
Begonnen haben wir mit der Serie 0 und sind zwischenzeitlich in der Serie 2.
Dazu bekommt sie Metacam und Support Life Tabs von Vicano.
Zugegebener Maßen nicht ganz billig, aber trotzdem wirksam; so zumindest unsere Auffassung.
Begonnen haben wir die Therapie schon zu dem Zeitpunkt, da der Verdacht auf einen bösartigen Tumor bestand, aber noch nicht belegt war. Die behandelnde Tierärztin wählte das Mittel entsprechend dem Geschlecht von Jule aus – hier den von einem Kiefernwirtsbaum (hierfür steht das P wie lat: Pinea).
Gespritzt wird folgendermaßen. An Tag 1 der Behandlung mit der Serie 0 wird 0,01 mg (in Ampulle) subkutan in der Nähe des Tumors gespritzt. Da Jule den Tumor in der Nase hat, wählten wir eine Speckfalte im Nacken. An Tag 3 das Ganze nochmal (die Serie gibt die Potenz des Mittels automatisch vor). An Tag 5 wird erhöht auf 0,1 mg, das dann am Tag 8 wiederholt wird. Tag 10, 12 und 15 wird dann 1 mg verabreicht; danach folgt eine Woche Pause.
Wiedereinstieg ist an Tag 22 und die Serie wird einmal wiederholt.
Wir haben hierzu eine Tabelle bekommen, die von Tag 1 bis 36 geht. Die Medikation ist entsprechend dem oben Genannten bereits eingetragen. Das entsprechende Datum wurde von mir individuell ergänzt und nach Verabreichung abgehakt.
Nach Behanldung mit der kompletten Serie 0 (2 Päckchen) wird wieder eine Woche Pause gemacht und im Anschluss nach dem gleichen Schema mit der Serie 1 begonnen (ebenfalls 2 Päckchen). Genauso wird dann auch bei der Serie 2 verfahren.
Doch sollte unbedingt der Rat eines erfahrenen Tierarztes dazu eingeholt werden, denn es kann auch zu Unverträglichkeiten kommen. Dann muss die Serie unterbrochen werden. Wie hier zu verfahren ist kann ich leider nicht berichten, da Jule bis jetzt alles problemlos vertragen hat.
Toi, toi, toi…
Wenn die letzte Serie in ca. einer Woche beendet ist, dann werde ich unsere Tierärztin bezüglich einer Erhaltungstherapie auf Mistelbasis ansprechen.
