Ein Anruf mit Folgen?

Nachdem ich es am Sonntag nicht mehr ausgehalten habe, habe ich eine Email nach Leipzig geschrieben. Beim Spaziergang in winterkalter Luft bei strahlendem Sonnenschein, da hat man oft die besten oder verrücktesten Ideen. Als sich Jule im Raureif wälzt und sich ihres Lebens freut, geht mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf: ich muss Prof. Oechtering schreiben und um einen neuen OP-Termin bitten.

Wenn ich nicht weiß, wie es im Kopf meines Hundes aussieht, wie soll ich da im Zweifel Entscheidungen über Leben oder Tod treffen. Aber wenn ich wissen will, wie es darin aussieht, so muss Jule unweigerlich in Narkose gelegt und ein CT gemacht werden. Und wenn sie in Narkose ist und das CT vorliegt, dann sollte sie, sofern möglich, auch die Chance haben operiert zu werden um die Nasengänge wieder freizulegen. Alles logisch, oder? Folglich muss ich nach Leipzig!

Gesagt, getan. Zuhause schrieb ich umgehend eine E-Mail und heute kam der Anruf aus Leipzig. Eine nette Ärztin, Dr. Rösch, teilte mir mit das der Professor erst morgen wieder im Hause sei, sie sich aber dann umgehend mit ihm beraten wolle. Sie werde sich morgen wieder melden. Dabei stellte sich mir gleich einen zeitnahen Termin in Aussicht.

Wir haben den Kampf wieder aufgenommen.

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